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Von unseren Korrespondenten

Geistiges Aufwachen

Der Sinn unseres Lebens auf der Erde ist zu erkennen, wer wir sind, woher wir kommen und was unser Ziel ist. Unsere erstrangige Aufgabe ist die Antwort auf diese für das Leben wichtige Fragen zu suchen. Leider ist sich dessen der heutige Mensch erst dann bewusst, wenn er eine Empfindungserschütterung erlebt, welche für ihn eben zum bereits erwähnten neuem Lebensanfang in der Aufwachung der starken Such- und Fahndungsbedürfnis nach wichtigen Antworten sein kann. Wenn wir uns gründlich mit Selbsterkenntnis und Selbsterziehung beschäftigen anzufangen, erst dann erfahren wir, dass wir nicht nur Körper sind, sondern jeder von uns auch zum geistigen Wesen im physischen Körper umgehüllt ist.

Unsere Hauptaufgabe ist das eigene geistige Aufwachen und Nachreifung. Durch die Bemühung in der Suche und Erkennen finden wir die echte Richtung und den echten Ziel, welche uns den echten Sinn unserer Pilgerschaft durch die irdische Welt aufzeigen und erklären. Folglich erfahren wir, das Leben im physischen Körper sei für uns immer noch Realität, doch in unserem echten geistigen Überleben ist es jedoch die zweite Realität. Wir werden uns dann deutlich unserer ersten Lebensrealität bewusst – das Empfindensleben unseres ewigen Geistes, welcher sich im Moment in unserer Seele und unserem physischen Körper aufhält. Wir erkennen, dass nur unser Geist mit der Hilfe der Kraft Gottes diesen Körper verlebendigt.

Unser jetziger Heim ist auf der Erde. Es ist jedoch nur unser temporäres Heim. Echtes Heim eines reifen Menschengeistes ist im geistigen Reich, woher er vor Zeit als unbewusster Menschenkeim ausgegangen ist, der nach ersehntem Ziel bestrebt – nach geistigen Selbstbewusstwerden und Nachreifung. Der Menschengeist hat die Möglichkeit sich in die geistige Ebene nur wie reife geistige Persönlichkeit zu kehren. Dann darf sie hier ewig lang leben.

Die Möglichkeiten sich geistig fortzuentwickeln bis zur völligen Reife haben wir schon vielmals dank Reinkarnationen – Wiederverkörperung auf der Erde erhalten. Da wir sie bisher noch nicht völlig richtig und zielbewusst ausgenutzt haben, sind wir noch immer hier! Die jetzige Gelegenheit sollten wir voll ausnutzen, da es eben diese Möglichkeiten nicht ewig geben wird. Das Ziel bleibt immer gleich – geistiges Aufwachen, Nachreifung und Suche nach dem Weg zum echten Heim.

Bevor wir den tatsächlichen Weg nach Hause finden, ist es nötig sich immer munter zu „bewegen“, um nicht zu verirren oder irgendwie auf vielen falschen Wegen nicht stecken bleiben. Wir sollten auch immer darauf achten, dass wir nicht auf sich selbst ohne Hilfe gelassen sind. Der Schöpfer spendete uns ein Rettungsseil, sein Wort der Wahrheit, um auf dem Weg nicht zu verirren! Es ist die wirksamste und die höchste Hilfe, die wir in unserem Leben erhalten können!

Durch seinen freiwilligen Willen, den uns Gott gespendet hat, bestimmen wir die Richtung und den Endziel, zu welchem wir zuletzt kommen. Es ist immer nur von unserem Wollen, spüren, Denken und Handeln abhängig.

Das Empfinden und die Betrachtung einzig nur mit den Organen des physischen Körpers beschränkt uns und verzerrt die Realität. Es fesselt und verbindet uns zur materiellen Welt, zur Erde und ihrer nächsten Umgebung.

Lernen wir das echte zu leben! Mit dem Empfinden zu überleben, welches zur natürlichen Äußerung unseres Geistes ist. Hören wir der inneren Stimme zu, welche still in unserem Gewissen spricht. Hören wir die Rede, die zu uns von unseren Nächsten kommt. Damit wir keine wichtigen Botschaften verlieren, die zu uns kommen. Kein Treffen oder Zusammenleben ist ein Zufall. Es sind angebotene Angelegenheiten zum Lernen im „Schule des Lebens“ durch verschiedenes Überleben von notwendigen Erfahrungen.

Hören wir endlich auf Mängel an unseren Nächsten zu suchen, beschuldigen wir sie nicht und suchen wir nach Mängel und Schwächen nicht nur außer sich selbst. Fangen wir an, Mängel in sich zu suchen! Lernen wir zu verstehen, dass uns die Menschen die mit uns leben im Spiegel der Zeit unsere eigenen Mängel und Schwächen zeigen, um sie zu erkennen und sie bewusst abgelegt hätten. Für solche Gaben sollen wir Gott sowie den anderen Menschen dankbar sein! Nicht in Unverständnis aus Unbewusstsein durch Verurteilung, Beurteilung oder Zorn unangenehme und schlechte zwischenmenschliche Beziehungen zu vergeuden.

Lernen wir uns selbst sowie allen um sich zu vergeben. Vergebung befreit und strebt auf.

Die anderen Mitmenschen von außen zu ändern können wir nicht. Wir können nur unsere Auffassung der Welt, den Menschen und sich selbst verändern. Durch eigenen Wandel verbreiten wir unsere Sichtweise auf das Geschehen rundum, welcher nicht mehr von den Gedanken unser Ego beschränkt sein wird, was Produkt des Gehirns ist. Unsere Gedanken werden von unserem höheren Ich, dem Menschengeist aufgemuntert, durch sein feines Empfinden, welches kaltes Gehirn richtig regeln und beleuchten soll. Das Menschengehirn ist zum Geistesinstrument, ihm vom Schöpfer für vollwertiges Leben auf der Erde gespendet.

Soweit wir uns auf unserem Lebensweg auf dem richtigen Weg befinden, lernen wir das Leben aus Obersicht zu betrachten, welcher nichts anderes als „Linderung“ des Egos sein wird und eine Gelegenheitsspende für sich – dem Geist zum echten Aufwachen zum freiwilligen Ausdruck in der universalen Liebe.

Die Liebe ist zum grundliegenden, höchsten und stärksten Empfinden und Gesetz. Sie steckt im Kern von allen. Nur Liebe in unserer geistigen Substanz ist zur echten Wirklichkeit. Die Angst ist etwas, was sich unser Sinn gebildet hat und ist deswegen nicht wirklich. Alles, was zu keiner Liebe ist, ist eigentlich zur maskierten Form von Angst, produziert und gefüttert durch unseres Ego.

Die Angst ist Ruf nach Hilfe, Ruf nach Liebe! Sie hindert geistig und tatsächlich in Liebe und Harmonie mit der Umgebung zu leben.

Universale Liebe ist in allen sehbaren enthalten. Es ist die materielle Welt, nur mit physischen Augen sehbar, ist eben vielmals mehr in der unsichtbaren Welt der feinen Materie enthalten, welche wir mit unseren irdischen Augen nicht sehen können.

Die ganze Schöpfung ist das Werk des Schöpfers. Es formte sich aus der Strahlung und folgender Entfernung von dem Ursprung während gleichzeitiger Abkühlung und Hüttung. In ständiger Bewegung nach Wirkung von kosmischen Gesetzen, welche dem Willen Gottes gleich sind, formt sie sich weiterhin weiter, entwickelt sich und schwellt.

Werfen wir diese große Chance, die uns geben wurde nicht und werden wir zu tatsächlichen Helfern bei der Aufbau dieses wunderschönen Werkes Gottes, dessen Bestandteil wir sein dürfen!

A. K.

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