Unser Weg
Antworten auf Fragen woher, wohin, warum und wie
Erster Teil
Der Schöpfungsaufbau
Kapitel 1
Wenn wir die Beschreibung vor vorigem Kapitel nehmen, wo wir die Beschreibung von den einzelnen Ebenen als bewusst gewollte Bildungsausbau nennen, dann müssen wir für völlige Richtigkeit und Durchsichtigkeit erneut auf wichtige Tatsache erinnern, nämlich, dass der Schöpfungsaufbau von oben hinunter, dem Inhalt des Menschendenken unverständlicher Art der schöpferischen Kraft, mächtig alles unmittelbar in die einzelnen Abteilen und Bereichen entstehend, welche folglich immer aus der feineren Ebene zur groben Ebenen oder auch anders beschrieben von mehr leuchtender, leichteren – glühenden zur groben – abgekühlteren Stufen. Man könnte auch sagen, dass die einzelnen Ebenen ihre stofflichen Eigenschaften durch den Einfluss der Abkühlung ihrer Entfernung proportionell verwandeln, in der sie sich vom Gipfel des einzelnen Ausgangspunktes ausgeformt haben. Das widerspiegelt sich gleichzeitig durch die Veränderung ihrer Eigenschaften und vor allem durch die Veränderung der Stoffauswirkung der einzelnen Ebene. Als Maßstab der Abkühlung oder Dichte der einzelnen Ebenen kann man sich die Geschwindigkeit oder das Erschauern der Strömung aus dem Licht vorstellen. Diese Geschwindigkeit und Lebhaftigkeit des Erschauerns des ausstrahlenden Lichtes ist immer primär nachweisbare Art und Grad der Abkühlung der Ebene. In großer Entfernung von der urewigen Lichtequelle formt sich immer mehr und mehr grobe Gestaltung des grundliegenden Baustoffes der Schöpfung. Unter dem Begriff Licht ist hier nicht nur das Licht dieses Teils des Weltalls in ihrer Gestaltung so gemeint, wie wir es zum Beispiel bei der Sonne kennen, es ist doch alles beinhaltende Licht der Göttlichen Urherkunft, in sich alle Strahlungsarten enthaltend, wie lebendige Kraft strömend, welche durch ihre Substanz gleichzeitig unmittelbar zum bewussten oder unbewussten Leben alle Formen und Vorgänge in der Schöpfung bringt. Darüber sprechen wir noch mehr in der Abhandlung selbst.
Es ist auch richtig, wenn wir die Abkühlung von den einzelnen Ebenen völlig als natürliches Ausbauwerk nennen, als Äußerung der Kondensierung des lebendigen Inhaltes des Lichtes, welches allmählich in immer größeren und größeren Entfernung von dem Ausgangspunkt des Ursprungs der Schöpfung durchdringt, was sich durch eben größeren Abkühlung und damit auch durch rauere – schwierigere Formung der ursprünglichen lichtesten und stärksten Strahlung widerspiegelt. Genauso hier auf der Erde kann man teilweise ähnliche Äußerungen in Auswirkung von physikalischen Geboten und auch in der Stoffdurchdringung, die wir als Stoffdichte nennen.
So grobe, „dichtere“ Körper sind immer mehr zueinander geschart und sind so der Fähigkeit der Durchdringung für das Licht entsetzt und damit auch der eigenen Spannkraft gegenüber dem Raum. Siehe Beispiele: 1.) Gasse – bleiben dauerhaft leichter für das Licht durchdringbar und ausdehnungsfähig, 2.) Stoffe – welche durchdringbar sind (Flüssigkeiten), 3.) Feststoffe durchdringbar für Gas (chemische Bindungen), 4.) Feststoffe die nur schwierig durchdringbar sind (Gesteine), 5.) Feststoffe, für sonstige gleichartige Feststoffe undurchdringbar.
Genauso wie man hier auf der Erde die Eigenschaften von den einzelnen Elementen unterscheiden kann, bildete sich genauso die Struktur der Schöpfung in Richtung von oben hinunter in den einzelnen Ebenen.
Der Schöpfer selbst ist dabei in diesem Werk der Schöpfung nicht persönlich enthalten, sondern sein bildender Einfluss ist auf der grundliegenden Ausstrahlung des Scheines weißen Urlichtes in der Wirkung des Heiligen Geistes, dem Träger des Lebens enthalten, welcher sich in der Welt Gottes ewig aufhält und ist gleichzeitig durch seinen formenden Willen anwesend, welche sich seit dem Entstehungspunkt der ersten Ebene der urgeistigen Strahlung in dem ganzen Werk der Schöpfung durch die Schöpfungsgebote geankert hat, als Träger Seiner Vollkommenheit.
So wiederspiegeln sich in den Auswirkungen und in der Wirkung diesen Geboten des Schöpfers immer und unter allen Umständen dauerhaft unversehrbare Harmonie und Gleichgewicht. Diese Harmonie wirkt in der ganzen Schöpfung! Genauso in den Gesetzmäßigkeiten von physikalischen Stoffen und Kräften unseres Weltalls kann die Wissenschaft zuletzt nichts anderes als Vollkommenheit und unversehrbares Gleichgewicht in der Wirkung dieses Schöpfers Willens.
Gesetz der Aktion und Reaktion, Gesetz der Anziehung von Gleichart, Gesetz der Schwerkraft – das sind die Gesetze, die wirkend, nicht nur das materielle Weltall aufgebaut haben und es aufzuhalten, sondern in allem Leben seit dem einzigen Ursprung des ganzen Schöpfungsaufbaus enthalten sind. Ihre Äußerungen sind auch in allen Ebenen und Bereichen der Schöpfung auch sehr ähnlich. Mit steigender Schwerkraft und Dichtheit von den einzelnen Ebenen ist durch allmähliche Abkühlung des Lebendigen Lichtes die Verlangsamung ihrer Auswirkung und Kraft verbunden.
Dichtere Materie unseres Weltalls begrenzt auch natürlich – sinkt die Geschwindigkeit, mit welcher es zur sichtbaren Äußerung diesen Gesetzen in unserem alltäglichen Leben kommt. Diese stockende Wirkung der Materie nennt man hemmende Schwungkraft.
Die Schwungkraft widerspiegelt sich überall, wo es Beeinflussung durch die Materie gibt. Damit unterscheidet sich wesentlich die Dichtheit unseres Weltalls von den anderen Ebenen, die innen dieses geformten Sternraums sind, gegebenenfalls es durchdringen, sind mit ihm jedoch nirgends stofflich (atomar) verbunden. Diese Ebenen sind mehr oder weniger von den physikalischen Eigenschaften der Materie befreit, welcher wir auf dieser Welt unterordnet sind.
Hiesige Materie leistet schwerfälligen Widerstand egal welchem Wandelimpuls. Hemmender Widerstand durch die Materiedichte durch ihren eigenen „schwerfälligen Gewicht“ von Atomen ist am meisten spezifisch für das Abteil des materiellen Weltalls, in welchem wir uns befinden. Gleichzeitig ist er im Vergleich zu den feineren und helleren Ebenen für unseren Abteil zu völlig seltenen Ausdruck um viel mal kürzere Dauerkraft seit dem Entstehen bis zum Niedergang. Obwohl wir es aus der Sicht unseres Empfangens der Geschichte des Weltalls nicht zulassen möchten, unterliegt die Materie, in welcher wir uns befinden, ganz natürlich nach den Schöpfungsgeboten beschleunigten Auswirkungen der Alterung und des Zerfalls, als es bei höher schwebenden Ebenen ist. Entstehung – Wachstum – Gereiftheit – Zerfall, das ist der Kreislauf, der in dem materiellen Umfeld unseres Weltalls zu etwas natürlichen – gesetzmäßigen ist!
Hiermit ist gleichzeitig die Antwort allen denjenigen gegeben, die behaupten, dass die Materie, bzw. die in der Materie lebende Menschen ewig leben können. Die Dichte der Materie ermöglicht es nicht, da eben durch ihre übermäßige Dichte ist der notwendige Zugang zum heilbringenden Urlicht geschlossen, welches als einzige dauerhafte Erfrischung verursacht, welches so die Möglichkeit der Ewigkeit in dem Bestehen bringend. Unser Weltraum ist dieser Auswirkung sehr entfernt und deswegen sind auch der Untergang, Zerfall und der Tod zum natürlichen Ausdruck, welcher der jetzigen Entfernung des Weltalls vom dem Ausgangspunkt des Lebens in der Schöpfung entspricht. Der erfrischenden, dauerhaft beseligender Auswirkung dieser lebensspendender Kraft des Urlichtes sind durch ihre Durchdringbarkeit direkt nur diejenigen ursprünglichen, meist durchsichtigen – reinste geistige Urebenen der Schöpfung. In diesen Ebenen herrscht nicht nur dauerhaftes Leben ohne Gedanken auf irgendwelches schmerzvolles Ende, sondern ist hier alles durch diese gnadevolle Kraft des Lichtes hochgebracht und unterstützt zur nie aufhörenden Auswirkung der beseligenden Schönheit und befruchtender Freude im dauerhaften Überleben der Sicherheit des echten Heimes, in Kenntnis der Nähe des Schöpfers. Die Kenntnis von längst vergangenen Generationen auf der Erde nannte diese wunderschöne Ebenen des ewigen Lebens und des Lichtes zum Paradies.
Unser Planet befindet sich jedoch in dem entfernen Kreislauf des materiellen Weltalls, der erst als Folge von allmählichen, gewollten Entwicklung der Schöpfung entstanden ist und welcher auch einmal als Folge dieser lauteren Entwicklung in der Schöpfung, in der Ausschöpfung, untergeht. In diesem Zusammenhang ist es auch nötig, richtig in den ersten Kapiteln der Bibel richtig zu lesen, die sehr oft in ihren Auslegungen über völlig unterschiedlichen Teilen der Schöpfung genau so selbstverständlich spricht, als hätte es sich nur um diese materielle Erde gehandelt. Genauso auch so viel bekannte Offenbarung des Johannes, spricht in vielen Richtungen richtig über das nahe Geschehen auf dieser Erde, gleichzeitig sind hier doch Szenen beschrieben, welche die Ebenen betreffen, die sich nahe dem Licht befinden, hoch über dem materiellen Abteil diesen Weltalls.
Das Bewusstwerden von diesen Ereignissen gibt dem Menschen jedoch einen völligen Sinn erst seit dem Zeitraum, wenn dieser versteht, dass er selbst in sich etwas aus den erwähnten Bereichen des Lichtes und des Paradieses besitzt. Es handelt sich eben um das längst geahnte geistige Kern, welches im Innern jeder hält und welches durch seine Gleichartigkeit, ihre Herkunft aus den Ebenen vom Licht durchgestrahlten geistigen Welten kommt, welche in den Anhöhen schweben, hoch über dem hiesigen materiellen Weltall. Der Mensch ist von Herkunft zum geistigen Wesen in der Schöpfung. Hier auf dieser Erde geriet er dabei aus der notwendigen Bedürfnis der eigenen Entwicklung zur vollen Reifestand und völliger Vollkommenheit in seiner geistigen Art. Zu diesem Zweck verlaubt sich auch der Mensch als geistiges Wesen in der Umhüllung aus anderen Ebenen zuletzt auch in der irdische Körperapparat ein, damit er schrittweise, im Überleben von einzelnen Etappen seinen irdischen Leben, in voller Durchstrahlung seines Innern zu lichten Ebenen steigen könnte, soweit er zur Gute und Nobel bestrebt. Gleichzeitig kann man auch hier in der Materie so unterwärts sinken, bis zur Stufe der völligen Verneinung und Verschüttung seinen geistigen – empfindsamen Eigenschaften! Darüber nach werden wir in den nächsten Kapiteln sprechen.
A.S.
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