Über die Wahrheit
in Böhmischem Lande stark und mächtig schon seit jeher …
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S U C H E D I E W A H R H E I T H Ö R E D I E W A H R H E I T L E R N E D I E W A H R H E I T L E I B E D I E W A H R H E I T R E D E D I E W A H R H E I T S C H Ü T Z E DIE W A H R H E I T H A L T E D I E W A H R H E I T V E R T E I D I G E D I E S E W A H R H E I T B I S Z U M T O D E Joh. Hus |
WIR WERDEN NICHT NUR UNS SELBST GEBOREN, SONDERN AUCH GOTT UND UNSER´N NÄCHSTEN …
DER WEG ZUM FRIEDEN FÜHRT DURCH DIE SPUREN DER WAHRHEIT. DER WEG ZUR WAHRHEIT FÜHRT
DURCH DIE ERKENNTNIS, DURCH´S WISSEN.
J. A. Kommenius
… UNSERER SELBST EIGEN ZUM EIGENEN UND IMMER DER WAHRHEIT NACH
Fr. Palacký
© 2005, VOLÁNÍ s.r.o.
Über die Wahrheit
Wahrheit!Wann wird endlich auf Erden die Heilige Unantastbarkeit diesen Begriffesrichtig erkannt! Daß dieser bisher noch nicht wirklich verstanden wurde, kann man tagtäglich auf der ganzen Erde beobachten, egal, ob wir die Staaten und Nationen vom Osten nach Westen, oder vom Norden in Richtung Süden durchschreiten. Den ernsthaft Suchenden müßte auffallen, mit welchem Durcheinander ein so hoher Begriff in der heutigen Zeit in Verbindung gesetzt wird.
Dieser allgemeine Jahrmarkt wird durch schädliches Wohlwollen der Verhältnisse verursacht, welche es vielen nun erlauben, mit eigenmächtiger Anmaßung ein „Rechtbaben-Patent“ für sich sogar in den lächerlichsten Dingen zu beanspruchen. Dies ist jedoch nur jetzt möglich, da in der heutigen Verwirrung und Chaos das rechte Empfinden von in die Schöpfung von Anbeginn an gesetzten Begriffen völlig verhüllt wird.
Es muß jedoch auch das ehrliche Bemühen Vieler in Betracht gezogen werden, welche mit andauerndem Bestreben ringen, um den wahren Inhalt des Begriffes Wahrheit zu finden, denn sie ahnen, daß damit auch das Enthüllen von etwas wirklich Großem verbunden ist. Und dies ist nicht unrichtig beobachtet!
Bisher wurde jedoch das Hauptsächliche nicht in Hinsicht genommen, nämlich daß zum richtigen Verstehen hier der so viel nötige Schlüssel fehlt. Wenn dieser Schlüssel fehlt, bleibt der Begriff Wahrheit, genauso wie auch andere, falsch begriffene und deshalb auch irrtümlich genutzte Begriffe, stets abseits von jener strahlenden Stufe, wo sie ihrem Inhalt nach unbeirrbar hingehört.
Wahrheit! Es ist allgemein bekannt, sogar auch unter den heutigen Leuten, daß wenn jemand die ersehnte, wirkliche Wahrheit gefunden hatte, hat er damit auch die wahre Erkenntnis seines Schöpfers gefunden. So auch jener, der sich auf die Suche nach seinem Gott begab, hatte gleichzeitig mit Ihm auch die Wahrheit gefunden. Die Wahrheit ist also mit Gott untrennbar verbunden! Sie ist ein Bestandteil von Ihm Selbst! Das ist der Schlüssel, der das Tor zu der Erkenntnis der unabänderbaren Urewigen Wahrheit öffnet, welche bei Gott liegt. Wenn aber das Wesen der Wahrheit aus den Höhen stammt, aus der unveränderlichen Vollkommenheit von dem Throne des Schöpfers, ist es leichter zu begreifen, daß sie, durch ihren lebendigen Ursprung, durch ihre Größe bedingt, auch dem Begriffsvermögen des eben verengten, groben irdischen Denkens, also des Verstandes selbst, entgleiten muß, welcher an dieses materiell Irdische voll gebunden bleibt und also weit entfernt allem nicht Stofflichen in der Schöpfung ist. Hier muß sich die Menschheit zum Begreifen der Wahrheit durch feinere Mittel noch erheben, mit welchen sie dazu vom Schöpfer begabt wurde. Der Mittler zur Erkenntnis und zum Begreifen der Wahrheit ist das dem Menschen Eigentlichste, der Geist. Der Geistkern, welcher sich uns gerade durch sein Empfindungsschwingen kundtut. Anders gesagt, die Empfindung trägt in sich die Äußerungen des Geistes an die Oberfläche mit! Das muß die Grundlage sein für jedes weitere Forschen und Suchen nach der Wahrheit. Hier gibt es keinen anderen Weg! Ohne sich das wahre Lauschen in eigene Empfindung anzueignen, bleibt ein jedweder der Gotterkennung entfernt, und damit auch der Erkenntnis der lebendigen Wahrheit, welche mit Ihm untrennbar dauernd verbunden ist. Wenn dies von den Suchenden als die Grundlage für ihr Forschen begriffen wird, dann wird ihnen der Weg zum Licht, zur Erlösung aus den Verwirrnissen viel leichter und gangbarer.
Gedenket also: die Wahrheit ist!
Sie ist in Gott und wirkt auch in Seinem Willen! Sie ist der Grundstein alles Geschaffenen und wirkt sich auch dauernd in der Schöpfung aus. Ihre Auswirkungen kann man ‚gesetzmäßig‘, oder auch Schöpfungsgesetze nennen. Auf diesen Gesetzen aufbauend ist auch der All dieses Weltenteils entstanden, auch die Erde und mit ihr zusammen mit allem anderen auch der Mensch, welcher sich nicht vielleicht aus eigenem Willen heraus außer diese lebendigen Gesetze hinstellen kann. Er ist ihnen als ein Geschöpf unterworfen, ob er es erkennen und zulassen will oder nicht. Für diese unerschütterlich arbeitenden Gesetze ist es deshalb auch nicht entscheidend, ob der Erdenmensch sie zu beachten bereitwillig ist oder nicht. Sie wirken fortwährend und bringen in ihrer unbeirrbaren Gerechtigkeit dem Menschen die Früchte seiner Taten und Entscheidungen zurück. Die Menschen wollten es bisher nicht erkennen, weil in der Schöpfungsordnung die Frist von der Saat – den Taten, bis zu der Ernte, das heißt der Wechselwirkung, oft länger als ein Erdenleben ist. Deshalb bisher solche Begriffslosigkeit dafür, was nur anscheinend und auf der Oberfläche als Ungerechtigkeit erscheint, mit Murren oft Schicksal oder unglückliches Los genannt. In Wirklichkeit ist es dem so nicht und war es auch nie so! Die Weltgesezte, welche aus der Vollkommenheit des Willens des Schöpfers stammen, messen jegliches Tun, Denken und Empfinden der Menschen bis in die feinsten Schattierungen und Abtönungen.
Die Gesetze ergreifen diese in die Fäden des großen Umlaufs, damit sie, durch die Wuchskraft mächtig gesteigert, von den Gesetzen zur richtigen Zeit zurück zum Ursprung geführt werden. Hier bringen diese dann Freude und vielfachen Segen, wenn die Saat gut war, oder Schmerz und Leid, wenn es sich um böse Saat handelte. So können die Gesetze durch das Ansammeln und Vermehren der Taten, des Denkens und Empfindens eines Menschen für ihn dauernden Aufstieg und Veredelung herbeiführen, oder den dauernden Sturz bis zum endgültigen geistigen Verfall und Zersetzung. In den Händen des Menschen bleibt also die Entscheidungsmöglichkeit! Das ist der Hebel, welcher den wissenden Menschen die Ahnung der weiteren Wege gibt von Einzelmenschen, wie auch von Nationen. Es ist möglich auf den Schwingen des Friedens und der Liebe emporzusteigen, oder nach unten allmählich zu stürzen in der von Unreinheit und Leidenschaften verschiedenster Art vergifteten Luft.
Gedenket also noch einmal! In den Händen von Einzelmenschen wie auch der gesamten Menscheit bleibt nur die Fähigkeit der Entscheidung durch die Kraft des eigenen Wollens nach eine andere Richtung hin. Die Folgen entweichen dann jeder Möglichkeit weiteres Beeinflußens, außer einer neuen Änderung in der Einstellung des Hebels. So ist in den Schöpfungsgesetzen die höchste und zugleich die strengste Gerechtigkeit verankert, welche weit entfernt von der Möglichkeit einer menschlichen Beeinflußung oder Bestechung bleibt!
Die Menschen früherer Zeiten, welche die Fähigkeit besaßen, auch feinere Schöpfungsbilder zu empfinden, haben diesen im Grunde einfachen und übersichtlichen Vorgang als die Wirkung von den „Gottesmühlen“ bezeichnet. Sie waren nicht so weit von der Tatsache, denn die unbeugsame Wirkung der Gesetze kommt oft im Falle eines falschen, oder dauernd schwankenden Handelns als harte Abreibung des Menschengeistes vor. Das alles kommt jedoch den Menschen von ihnen selbst, such ihre Unkenntniss von Gott und Seinen vollkommenen und gerechten Gesetzen. Trotz all des Leidens, welches zu Ihnen als Folge unrichtigen Handelns zurückkehrt, taumeln sie stumpfsinnig durch das Leben, dem mächtigen Schöpfungsgetriebe preisgegeben, ohne jeglichen Willen zum Begreifen der in ihr dauern arbeitenden Gesetze. Dabei hatte ein jeder die Gelegenheit gehabt, im Wiederholen seiner irdischen Leben der Wahheit zu begegnen. Auch diejenige, welche heute in ihrer verstandesmäßiger Art oft die größten Widersacher des Wissens von Gott sind, tragen in sich das Erlebnis, wann sie in ihrer einstens lichteren Weilen auch die Wahrheit mit ihrem Geiste wahrgenommen hatten, und mit innerer Seligkeit ihre belebende und befreiende Wirkung erlebten. Jetzt wollen sie sich jedoch widersetzen und suchen nun mit allen Mitteln die feine Empfindung ihres Geises in sich abzustumpfen, um so vielleicht an ihrer „heutigen realen Abhärtung“ nicht zu verlieren, wie es viele mit kleinem Lächeln im geselligen Verkehr verschiedenster Kreise zu nennen pflegen. Daß sie sich damit jedoch der restlichen Schöpfung, und vor allem dem Schöpfer gegenüber als in einer gewissen Weise Verunstaltete bezeichnen, das ahnen sie nicht, denn dazu fehlt ihnen gerade die Empfindungsfähigkeit.
Die Menschen, welche die Wahrheit nicht kennen wollen, und dauernd um ihre erwachende innere Regungen scheu herumgehen, sind in Wirklichkeit bedauernswert. Es ist jedoch nicht möglich, auf die Dauer zu ihnen einseitig (neue) Wege durchzubohren, denn sie selbst, in ihrer Ablehnung, waren bisher und bleiben auch weiterhin an sich in dem wundeschönen und klar durchsichtlichen Schöpfungswerke als Schädlinge!
© 2005, VOLÁNÍ s.r.o.
ÜBER GRAL
Wenn heute in aller Sachlichkeit und mit einer unvoreingenommenen Einstellung über GRAL gesprochen werden soll, dann muß zuerst alles bisherige bruchstückhafte Wissen der Sagen und Legenden zur Seite abgelegt werden. Lassen wir nun alles nebelhaft Mystisches und Geheimnisvolles entfernt sein, was an klarerem Erkennen dieses hohen Begriffes nur hindert. Erst dann können wir sagen: Ja, Gral ist! Er ist die tatsächliche Quelle des Lebens, urewiger Born, von dem ein dauernd erquickender Kräftestrom herausquillt, welcher alles durchdringt, was von Gott geschaffen wurde. Als der Ausgangspunkt der lebenspendenden Schwingungen in der Schöpfung steht der Gral auf dem Gipfel alles seienden Lebens. Von Tempelsälen umringt, von unzugänglich hohen Wänden umgeben, ist er ein Bestandteil der erhabenen Lichtburg in der Schöpfung.
Von da aus, von dieser Stelle her wird über das kommende Geschehen in den abwärtssteigenden Schöpfungsebenen von Zeit zu Zeit verkündet, zu denen auch der uns bekannte stoffliche All gehört, dessen Bestandteil wir selbst sind. So werden vom Gral zu den Zeiten der Not und des Leidens aus dem Schutz der mächtigen Wände der erhabenen Burg heraus Diener ausgesendet, welche die Kunde vom Willen Heiligen Gottes bringen. Und so wird auch in der heutigen Zeit eines sonderbaren Zustandes unter den Leuten auf der Erde allen sich nach dem Lichte sehnenden eine erbauende Verkündung des Willens des Schöpfers in der Gralsbotschaft zur Verfügung gestellt.
Diese Botschaft bringt das Erkennen des Willens des Höchsten und reicht die helfende Hand jedem Menschen, der sein Menschentum in sich noch nicht ganz erstickt hatte. Mit schllichten und verständlichen Worten und Sätzen wird der Weg gezeigt, den jeder Einzelne wie auch die gesamte Menschheit gehen müssen, wenn sie den so viel ersehnten Friden und Harmonie im Leben endlich finden wollen. Die Gralsbotschaft gibt deutliche Antworten auf alle Fragen. In einem für sich abgeschlossenen Bilde weist sie auf den wahren Sinn des Seins eines jeden Menschen auf der Erde hin.
Wer wirklich ernsthaft sucht, wird also das Erkennen der Werte seines eigenen Inneren finden und damit, in dem selben Augenblicke, wird er für sich endlich den festen Boden gewinnen, auf dem er dann unmittelbar sich frisch und mit allem Mut aufwärts, zum Aufstiege begeben darf.
Die Gralsbotschaft macht außer vielem Anderen auch die wahre Bedeutung folgender Begriffe klar:
FREIHEIT – VERANTWORTUNG – LEBEN .
Das alles bringt das Erkennen der weisen Anordnung des großen Schöpfungswerkes nahe, sowie auch der in ihr wirkenden unerschütterlichen Gesetze – Träger des Willens Urewigen Gottes. Niergendwo bleiben dann für den Menschen Lücken im Lebenswissen übrig, es gibt keine Stellen mehr, welche ihn unsicher werden ließen, falls er in Ehrlichkeit durch das Leben zu wandeln sucht als ein wahrer, innerlich reiner, geistiger Freund allen Lebens.
Die Gralsbotschaft bringt Ausblicke über oder auf die Anordnung aller irdischen Verhältnisse so, daß jeder Bereich der alltäglichen Menschentätigkeit von diesen Ausblicken für sich einen Reichtum unvergleichbarer Art schöpfen darf. Auch jeder weise Staat, welcher wahrlich darum bemüht ist, gerechte Gesetze für ihre Einwohner zu schaffen, wird in seiner Gesetzgebung von dem Wissen der unveränderlichen Gerechtigkeit Gottes ausgehen, welche naturgemäß auch die Beurteilung alles menschlichen Handelns bis in die feinsten Menschenempfindungen hin enthält. Diese Gerechtigkeit ist in der Gralsbotschaft restlos beschrieben, mit solcher Verständlichkeit, welche selbst die größten Skeptiker entrüstet, und die zugleich Horizonte von ungeahnten Zusammenhänge öffnet, die in den meißten Fällen bisher hinter den Grenzen unseres angewöhnten Denkens verbleiben.
Die Gralsbotschaft ist in dieser Zeit auf der Erde für alle da, die ernsthaft darum bemüht sind, wahre Menschen zu sein.
Suchet in ihr nur richtig, damit Ihr die großen Werte ungeahnter Art erkennt, welche durch sie für das Auseinandersetzen mit dem heutigen, belastenden Zustand auf die Erde gebracht wurden.
© 2005, VOLÁNÍ s.r.o.
– Α Ω –
