[ DE ] > Das Werk > Gesetze für das Leben > IX. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes

 

Gesetze für das Leben auf der Erde

17 Gesetze für die Gesundung des Lebens auf der Erde

DIE ZEHN GEBOTE GOTTES
DIE SIEBEN NEUEN GESETZE FÜR DAS LEBEN

Erweiterte Erklärung aller Zusammenhänge

Das IX. Gesetz

Du sollst dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes

Die Worte des Gebotes sprechen klar und deutlich! Und trotzdem wurde auch hier der hohe Wert dessen verdreht, was dadurch ausgedrückt ist. Laß dich nicht gelüsten! Überlege nur, Mensch, nach der Tiefe dieser Worte! Das Wort Gelüst heißt dasjenige, welches im neunten Gebot entscheidende Bedeutung hat! Genauso wie das Wort Frau. Verbinde diese zwei Wörter zusammen und du bekommst den echten Sinn davon, worüber das Gebot spricht! Du sollst keine Frau begehren!

Was Begehr bedeutet, versteht jeder, der sich darum bemüht! Begehr ist jene unbeherrschbare Sucht, bestehend im tierischen Trieb! Und dieser Trieb ist vom bestimmten Teil sowohl auch im irdischen Menschenkörper enthalten! Er besteht im natürlichen Fortpflanzungstrieb und ist allen Tieren der Welt eigen! Der Mensch, der körperlich aus dieser irdischen Tierentwicklung entstanden ist, ist dadurch auch zum Träger diesen Trieben!

Hier besteht jedoch ein grundsätzlicher Unterschied! Dem Menschen gehört nicht nur der Leib an, so wie den Tieren, aber außerdem ist darin auch geistiges enthalten, welches sich in bestimmter Zeit vor der Geburt mit dem irdischen Körper verbindet!

Dieses geistige ist dem Menschen in Wirklichkeit das ureigenste, vorherrschende! Es übersteigt hoch alles andere und dadurch hat es auch Macht die leicht tierische Körpertriebanfälligkeiten zu beherrschen! So macht es den Menschen wörtlich zum Herrn über alles wesenhaften! Das Körperliche bleibt somit dauerhaft unter dem Einfluß dem geistigen Funken, welcher in Wirklichkeit für den Menschen zum wichtigsten und höchstwertigen Eigentum ist! Damit wird dem Menschen eine natürliche Bedingung gegeben, dass alles, was sich um Verbindung im irdischem strebt, zuerst Gefallen im geistigen finden soll! Dieses geistige ist dasjenige, was zueinander mit starker Kraft zieht, wenn sich in wirklicher Verliebtheit Mann und Frau treffen. Man nennt es reine Liebe! Natürlich ist solches Liebhaben des anderen mit denen am meisten edlen Empfinden mit Willen vorgedrungen, für den anderen im ganzen Leben das Beste und Schönste, als Beweiß der Liebe zu tun.

Gegen solche reine Beziehung greift das neunte Gebot nicht! Echte geistige Liebe kann allerdings zu keinem Impuls der oberflächigen Freizügigkeit sein! Dort, wo wirklich an der ersten Stelle tiefe geistige Beziehung zwischen Mann und Frau besteht, dort wird immer Dauerhaftigkeit und Stabilität zum sehbaren Beweis! Sogleich auch körperliches Aussehen ist im Fall der Schönheit nur zur Ergänzung für die Erhebung der gegenseitigen tiefen Beziehung!

Die Echte Beziehung sieht allerdings in der ersten Reihe die geistigen Eigenschaften des gegensätzlichen Geschlechtes! Denen entgegen steht tierische Triebhaftigkeit, welche jeden erregt und treibt, der ihr nur einmal Spielraum verlässt, damit sie sich in diesem erwecken konnte! Mit Erwecken denken wir auf das unheilvolle Spiel in Gedanken und Vorstellungskraft, welche immer der eigenen Wirkung von Trieben vorangehen!

Bis zur Jetztzeit lebte die Menschheit auf der Erde in der Umgebung, wo eben die körperliche Triebhaftigkeit durch viele menschliche Wesen vorsätzlich mit allen Mitteln stimuliert war, die nur dazu geeignet sind! Mit solcher Stimulierung treffen wir uns fast auf jedem Schritt! Heute kann man sagen, der Stand den körperlichen Trieben ist angesichts ihrer Stellung, die ihnen in der menschlichen Gesellschaft richtig gehört, vielmals überwuchert und verstärkt!

Deswegen wurde das neunte Gebot gegeben, sich an alle Männer wendend! Es warnt vor Umschaltung den triebhaften Organen, welche sich erwecken und zuerst durch Gedanken ermuntern! Vom uranfänglichen Aufblitz beim Treffen mit der Frau gradiert der Sucht oft im Mann gerade durch Gedanken, bis zur unerlaubten süchtigen Begehrlichkeit den Trieben! Selbst diese innere unberuhigende Sucht, obwohl sie sich gegenüber der betreffenden Frau nicht offen widerspiegelt, ist etwas ungesund und deshalb auch schädlich!

Im Gedankenwelt der Schwebung wird eine solche Form ausgelöst, welche durch ihre süchtige Kraft wirkt und beeinflusst weiter andere Nächsten! Was für ein Verwirren und welche freudlose Verantwortlichkeit daraus stammt, können wir alltäglich in allen Nachrichten sehen!

Das hat außer anderen auch Jesus gedacht, wenn er in seinen Ansprachen Menschen warnte, um den Herd ihren Gedanken rein zu halten. Die Reinheit der Gedanken ist in diesem Fall zum sichersten Schutz für jeden, der unbezeichnet in den Schöpfungsgesetzen bleiben will!

Es ist auch selbständig, dass man in diesem Gebot von der Frau als solcher spricht! Wenn man von dem Weib des Nächsten spricht, gehören natürlich alle Frauen darunter! Dadurch ist nicht nur die eigene Person des Weibes des Nächsten gemeint, sondern auch die Person der Tochter und Schwester! Gottes Gebot wird im vollen Umfang gemeint! Es spricht also im allgemein von der Notwendigkeit der Reinheit der Beziehung von Mann und Frau!

Das, was den Männern in der heutigen Zeit bei der Aufrechthaltung der Gedankenreinheit behilflich sein kann, ist vor allem die Bestrebung sich vor allen Gelegenheiten der freien Annäherung mit Frauen zu vermeiden, wenn der Anlaß bei dem Aufkommen in der ersten Reihe die Kraft von echten ernsten Empfinden ist! Das gilt als zuverlässigster Regel in der heutigen ungesunden Zeit!

Weh dem Man, welcher sein Anliegen an eine Frau mit der Anwesenheit von edlen Empfinden entschuldigen wollte! Solcher Schleicher lügt nicht nur sich selbst, sondern tätigt gesetzmäßig Übel gegenüber der Frau, welche er angesprochen hat! Weh solchem Mann!

Hier reicht eine einfache Offenherzigkeitsprüfung. Wenn der einzige Anreiz irgendwelcher Beziehung zwischen Mann und Frau die Gegenseitigkeit von edlen geistigen Empfinden ist, dann wird anfängliche mindestens mehrmonatige Zurückhaltung in beliebigen körperlichen Berührung sicher kein Hindernis sein. Reine, tiefe Beziehung wird dadurch nur verstärkt und erhoben sein!

Männer, die für die kommende Zeit des gelobten Versäuberung des Erdenlebens durchstehen möchtet, pflegt schon heute eure Gedanken an Frau im reinsten Ritterschutz! Es bringt euch nur Verstärkung und Erfrischung, wenn ihr im Stande sein werdet, nach dem neunten Gebot in strenger Zurückhaltung zu bestehen!

Es erhebt euch geistig, sowie eure ganze Gegend! Heilige Kraft Gottes wird dann bei euch sein dürfen, wenn ihr sie bei euren ersten Lebensentscheidungen brauchen werdet!

 

 

 

© VOLÁNÍ, s.r.o.

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