Gesetze für das Leben auf der Erde
17 Gesetze für die Gesundung des Lebens auf der Erde
DIE ZEHN GEBOTE GOTTES
DIE SIEBEN NEUEN GESETZE FÜR DAS LEBEN
Erweiterte Erklärung aller Zusammenhänge
Das VII. Gesetz
Du sollst nicht stehlen
Wie viele Menschen befinden sich auf der Erde, die gegen dieses Gebot mindestens einmal im Leben nicht zuwider gehandelt haben? Ja, es ist jedem bekannt, er sollte ohne Einwilligung nicht nehmen, was sich im Eigentum des anderen Menschen befindet. Aber wie viele seitliche, indirekte Wege führen dazu, damit es gelinge folglich mindestens einen Bruchteil des Eigentums jemanden anderen zu erwerben! Es ist doch so lockend die Pläne so zu verwirklichen, damit zuletzt etwas aus dem fremden Eigentum in den Händen dessen gelingt, wer es sich ausgesucht hatte.
Das siebte Gebot allerdings gegen bestehlen des Anderen! Es spricht in Allgemeinem! Durch das Gebot wird also nicht nur die Tat selbst beurteilt, sondern schon die Absicht!
Sehe dich jetzt um, Mensch, ob auch du selbst zuletzt kein Dieb bist, ob aus dem eigenen Willen, oder aus dem Anreiz eines Menschen, für den du vielleicht arbeitest..
Gehen wir aber weiter: zum Eigentum des Menschen gehört nicht nur materielles Vermögen, das er verwaltet, sondern auch alles das, was auf den ersten Blick selbst unsehbar ist. Darein gehört ganzes persönliches Menschenvermögen, wie der Ruf, die Stellung, inneres Überleben und Ideale.
Prüf jetzt wieder nochmals, ob du dich auch damit sorglos vor das siebte Gebot stellen kannst und behaupten kannst, dass du rein, unschuldig bist. Sehen wir uns mal wieder zurück! Wer hat Versuchungen überstanden, wenn er unter keinen Zuständen innere Geheimnisse seines Nächsten verraten sollte? Wer stellte nichts aus dem persönlichen Leben seines Freundes, Mitarbeiters, Bekannten anderen Menschen zur Verfügung, oft gerade mit der Absicht, sein Vertrauen zu erschütten, ihn in den Augen anderen erniedrigen oder mindestens als Hinweis oder Warnung? Das alles ist auch doch Bestehlung! Vertraulichkeiten über den anderen Mensch ohne seiner Einwilligung zu verraten, ist die Erschütterung des Wertes einer Person!
Wie viele auf den Blick vollkommene und sittenreine Menschen sind in dieser Weise plötzlich schwere Schuldner! Von den jüngsten Kindern bis zu alten Herrn, alle übersehen heute lästerlich die Warnung des siebten Gebotes. Gegen dieses Gebot gilt keine Entschuldigung, dass es heute nicht mehr so kleinlich betrachtet sein soll, dass es doch zum Erdenleben gehört! Genauso die Aussagen, dass in größerem Maß als Einzelne gegen dieses Gebot die Zeitungen und Zeitschriften brechen, sind nur naive Ausreden, weil gerade diese breit wirkende Sprecher arbeiten nach dem Interesse ihrer Nutzer – Hörer und Leser. Es ist also offensichtlich, dass auch die Empfänger der Nachrichten selbst in die dicken Faden des Schicksals eingeflochten sind, welcher auf sie mit dem starken Schlag des siebten Gebots aufschlagen muß.
Genauso wie alle anderen Gebote des Moses Zehn Geboten wendet sich jenes an den Menschen immer nur als an eigenständige Person, welche sich durch ihres Denken und Tun sein eigenes Lebensschicksal spinnt! Im klug eingerichteten Schöpfungswerk bleibt nichts ohne Belohnung oder Entgeltung! Sowohl das kleinste bleibt nicht unnotiert und es kehrt auch zuletzt zu seinem Verursacher, welcher es zum Leben gebracht hat!
Seit deswegen vorsichtig, ihr, welche es mit euch ernst und ehrlich meint, damit ihr in der letztendlichen Sortierung nicht für verachtenswerte Räuber und Diebe bezeichnet wäret, die nicht gezögert haben, das siebte Gebot alltäglich zu überschreiten.
© VOLÁNÍ, s.r.o.
