Die Evolution – der Sinn aller Entwicklung
Einleitung
Der Begriff der Evolution wird von den Menschen vor allem zu den Zeiten genutzt, wenn ein Verlauf zu bezeichnen ist, welcher sich auf einem Wege der Beachtung von bestehenden Gesetzmäßigkeiten bewegt. So eignet sich diese Bezeichnung für jede natürliche Entwicklung im Weltallgeschehen.
Es gilt hier jedoch natürlich, daß der Begriff der Evolution heute im allgemeinsten in Verbindung mit der Entstehung des Lebens auf der Erde und dessen anschließenden Entwicklungsveränderungen verwendet wird. Zusammen mit dieser Ereignisfolge – in Entwickelung des Erdenlebens – ist bei den meißten Erdbewohnern eine Zwangsvorstellung irgendwie hart eingeprägt, daß die Evolution des Erdenlebens bloß die Folge einer Reihe von Impulsen sei, welche rein aus den Materieeigenschaften entstanden und in mehr oder weniger chaotischer Reihenfolge entlang der Zeitlinie sich entfalten, zugleich dabei auf solche Art und Weise, daß das Ergebnis ein Forschritt im intelligenten Selbstbewußtwerden des Lebens ist, stets um einen gedachten Teil nach vorne geschoben. Es ist also möglich zu sagen, daß im Falle des Evolutionsbegriffes im Zusammenhang mit der Entwicklung des Erdenlebens vor allem die exakt materielle Sicht mit zwei wirkenden Basiswerten gemeint wird – der Materie – also die Ausgangsstofflichkeit und Zeit – Einheit der Bewegung nach vorne vom Nullpunkt zu einem gedachten unbekannten Zeitpunkt X, daß einmal wirklich eintrifft und wahrscheinlich auch den Abschluß von Entwicklung des Lebens in der Stofflichkeit bedeuten wird.
Es ist nicht das Ziel hier am Anfang gleich alle einzelnen Entwicklungszwischenstufen des Lebens in der Materie vom Nullpunkt bis zum heutigen Stand des Erdenlebens genau zu behandeln, obwohl wir im Verlauf einzelner Kapitel zu einigen Bruchpunkten unseren Erzählung gelangen und werden bei ihnen anhalten, um diese im Hinblick auf das Enthüllen der Großen Evolution – des Sinns aller Entwicklung in jenen Zusammenhängen zu beschreiben und zu erklären zu suchen, welche heute noch für die meißten Bewohner des Planeten Erde völlig unbekannt sind.
Fangen wir jetzt aber vom Anfang an! Warum wird von uns im Titel dieser Serie der Begriff „Große Evolution“ verwendet? Warum kommen wir nicht einfach mit dem Begriff Evolution als solchem aus? Den Begriff „Große Evolution“ haben wir gerade deshalb genutzt, weil wir uns in dieser Serie mit den Zusammenhängen der sämtlichen Lebensentwicklung in solchem Umfang befassen wollen, in welchem auch der häufig erwähnte Urknall – Ursprung der Entstehung dieser materiellen Ebene allmählich bloß als eine kleine Zwischenstufe des großen, allumfassenden Geschehens im Umfang eines mächtigen Werkes erscheint, welches die Schöpfung genannt werden kann.
Ja, so ist es – das Entstehen dieser Stofflichkeitsebene ist in Wirklichkeit nur eine von vielen Lebensebenen, welche sich in dem Schöpfungswerk befinden.
Schritt für Schritt gelangen wir außer anderem auch zur logischen Erkenntnis, daß dieser Weltraum sich auf einer Stofflichkeitsebene befindet, in welcher auch noch andere artähnliche Welträume zu finden sind, oder eher Ausstöße der Materie, welche in ihrer Abkühlung alle gleich die sich in die für uns sichtbare Welt formenden elementaren Materiepartikel enthalten.
In den einzelnen Kapiteln werden wir zusammen auch in die Ebenen der übermateriellen Welt emporsteigen, damit wir das verstehen können, was das gesamte geistige Leben zur Entwicklung treibt, und auch wie durch den Schöpferwillen für dieses geistige Leben Raum zum Erwerbung der dafür notwendigen Erfahrungen in dem großen Schöpfungswerke dauernd bereitet wird. Gleichzeitig werden wir auch immer wieder hierher zur Erde zurückkehren, damit wir im schrittweisen Verfolgen der Lebensentwicklung jene große Weißheit kennen lernen, die sich dauernd in allem Wirken durch Gesetzmäßigkeiten und Kräfte auswirkt, welche heute noch der exakten Wissenschaft gerade deshalb unbekannt bleiben, weil ihr Ursprung über dieser Materie liegt.
Wir werden uns auch die Natürlichkeit der Entwicklung allen geistigen Lebens innerhalb der Schöpfung näher beschreiben, welches verborgene Voraussetzungen einer weiteren Reife in sich birgt, also jene Art des geistigen Lebens, der wir Menschen durch unseren Wesensgrund mit angehören. Der Zweck der einigen Kapitel, die wir schrittweise hier veröffentlichen wollen, ist, allen Lesern die Möglichkeit einer neuen Übersicht darzubringen, welche hoch über die stofflichen Grenzen diesen Weltalls hinausreicht, so daß wir schließlich auch die große Weißheit einer hohen Führung kennen lernen dürfen, welche sich in der Lebensentwicklung auf der Erde auswirkt, so wie es in groben Zügen schon jenes bekannte Wissen von der Evolution der Arten darbringt, dessen Grundrisse vor ungefähr 150 Jahren von Ch.R.Darwin geformt und anschließend ebenfalls von vielen anderen Forschern mitgestaltet wurden, welche mir ihren Entdeckungen in knapper Folge hinter ihm gefolgt sind, obwohl man mit vielen Folgerungen solcher Forscher und Theoretiker nicht ganz vorbehaltlos übereinstimmen kann. Dies alles wollen wir jedoch erst in folgenden Kapiteln schrittweise behandeln, welche zur Veröffentlichung nun vorbereitet werden.
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