Mutig voran - Gott wohlgetan !
Was beinhaltet eigentlich dieser Satz? In wie weit greift ihre Fassung? Nicht nur in den Wörtern, sondern vor allem in den Taten muss der Mensch kühn bleiben. Und vor allem in seiner alltäglichen Arbeit. Der Mensch sollte sich vor allem bewusst werden, warum er seinen grobstofflichen Leib als Spende erhalten hat und zusammen damit auch die Möglichkeit des Lebens auf der Erde. Die Antwort lautet folgend – für sein eigenes Selbstbewusstsein, für eigenen Reifestand. Mit jedem unserem irdischen Leben dürfen wir in gewisser menschlichen Eigenschaft nachreifen, es ermöglicht uns im eigenen Bewusstsein des Menschengeistes in der Schöpfung stärker werden. Jeder von uns bringen wir uns in unserem weiteren Leben weitere Voraussetzungen für gewisse Fähigkeit, da wir uns diese Fähigkeit schon früher enteignet haben.
Deswegen ist ein Mensch zum guten Organisator, ein anderer zum guten Verwalter, weiterer zum Landwirt oder Mathematiker und so geht es weiter. Doch niemand von uns ist in allen Tätigkeiten perfekt. Im Gegensatz. Es gibt Tätigkeiten, vor welchen wir entlaufen, da uns diese unangenehm sind und uns dazu die entsprechenden Fähigkeiten fehlen. Es ist in Ordnung, dass jeder von uns hier eine gewisse Stellung hat und wir uns gegenseitig beeinflussen können. Und damit haben wir auch eine einzigartige Gelegenheit viele Erfahrungen von den anderen Menschen zu schöpfen, die in dem uns fernen Bereich leistungsfähig sind oder über gewisse Eigenschaften verfügen, die sie zur Vornehmheit und Schönheit entwickelt haben. Und oft sind es eben diejenigen Eigenschaften und Befähigungen, welche wir uns zuerst annehmen müssen. Ja, anzunehmen. Und um eben in diesem Leben etwas zu lernen, etwas anzunehmen, müssen wir im Stande sein, jede Gelegenheit, jedes Überleben auszunutzen, welche zu uns kommen.
Wir kennen es doch alle. Die Tätigkeit, welche uns am wenigsten angenehm ist, über welche wir verpflichtet sind diese zu schaffen, verschieben wir immer auf spätere Zeit, wir bemühen uns eben diese völlig zu vermeiden. Fürchten wir uns vor keinem Überleben, welches unseren Mut erfordert!
Vor allem der Mann sollte mit seiner alltäglichen Arbeit mit bildender und lebendiger Tapferkeit stehen. Wie wirkt der Mann welcher nur verzweifelt, wie schwer das Leben ist, welche Probleme er immer mit den Menschen hat, mit welchen es unmöglich zu handeln ist, weil sie unangenehm und schlecht sind und er weiß nicht was er damit unternehmen soll. Auch deswegen, dass solcher Mann in seinem Wesen gut ist, lässt er in dieser Weile die Gelegenheit zwischen seinen Fingern fließen um seine Verstärkung in der Lösung von Hindernissen zu erreichen, die Möglichkeit zum eigenständigen, tapferen und selbstbewussten Mann zu sein.
Eben im tschechischen Folk gibt es die dazu besten Eigenschaften wie Bildungskraft, Lebhaftigkeit und Tatkraft. Läßt euch denn führen und sucht immer nach den Lösungen von allen Situationen, flüchtet vor keiner Möglichkeit sich selbst zu überwinden. Obwohl wir in Laufe solchen Überlebens viele Schwierigkeiten überleben, bereut keine Bestrebung und kämpft mit jedem Problem, welcher vor euch steht. Es bringt euch maßlose Verstärkung und Reifung.
In der heutigen Zeit ist dieser Mut besonders nötig, da alles verbogen ist. Schlechte Handlung mit den Menschen und ihr schlechtes Herantreten zu vielen Werten darf euch nicht verrennen. Möchtet ihr diese Missstände verändern, dürft ihr ihre Kraft nicht damit ausschöpfen, dass ihr über solche Situation bis zu eurer Inaktivität verzweifeln wird. Soweit Mut in alles was ihr tut eintritt, werden zu euch sogar unerwartete Hilfen kommen und ihr werdet in Folge der Zeit spüren, dass es für euch kein Problem ist Situationen zu ertragen, die euch früher unverwindbar schienen.
Solcher Mann ist dann zur großen Verstärkung und Unterstützung für Frauen, welche sich in seiner Umgebung befinden, da alle diese männliche, aktive Ausdrücke in der Frau den Bedarf auslösen, sie mit ihrer feinen Weiblichkeit auszugleichen. In der Frau entsteht auch der Bedarf, sich mit vielen ihren Missständen auseinander setzen und vor auftretenden Schwierigkeiten nicht zu entlaufen. Sie muss vor allem lernen, in Stille ihrem Innern zuhören. Ihren Mund zum Schweigen zu bringen, sich vor allem die Gedanken zu ordnen und dann muss sie alles was sie so ergreift und versteht, mit höchster Standhaftigkeit und Mut erfüllen.
Eben die Frau soll tatkräftig, kreativ und mutig in der Überwindung von Behinderungen sein, vor welchen sie sich befindet. Die Frau sollte eben lernen, die Behinderungen mit ihrer feineren Art zu überwinden. Und das ist eben die Standhaftigkeit in dem Greifen ihrer Aufgabe, in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Deswegen jeder, der zum Licht bestrebt, gehe kühn vorwärts in deiner alltäglichen Bestrebung. Fürchte vor keinen Hindernissen, welche dir in den Weg gestellt werden, sondern nutz jede Möglichkeit aus, sich zu überwinden, aufreifen und zu verstärken.
Eben in diesem ständigen Druck und in der Bewegung gibt es die Liebe des Schöpfers, welcher uns in seinen Geboten das Überleben dessen ermöglicht hat, was wir zu verstehen brauchen. Auf niemanden wird mehr gestellt, wie dieser ertragen kann. Verstehen wir diese ungemessene Liebe, schätzen wir sie und nutzen wir sie richtig aus.
Soweit ihr Blick immer hinauf aufgelehnt wird und wir uns durch unsere irdischen Schwierigkeiten nicht schleppen lassen, können wir Verstärkung für das Überwinden von allen Schwierigkeiten erhalten.
Hier muss vor allem die Frau mit ihrem reinen Herzen die Verbindung mit den Anhöhen aufzuhalten, damit auch der Mann mittels sie die Kraft des Lichtes empfangen konnte. Diese reine Verbindung kann man eben sehr gut erkennen. Egal wohin solche Frau reintritt, heitert sich um diese Frau etwas unsichtbare, sondern stark wirkende auf. Und solange die Männer die Kraft von solchen Frauen schöpfen können, haben sie dann die Möglichkeit, zu kühn bildenden und schöpfenden freien Menschengeistern zu werden.
Dann ist es eben möglich, das Reichtum Gottes auf der Erde zu bilden.
Vorlesung aus dem Buch „Via Nobilis – Weg zur Vornehmheit“ von M.Štokrová
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